Elektrik


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Die Spannungsversorgung ist auf der linken Seite an dem diorama angeschlossen.

Zweck des dioramas ist sowohl ein realistisches Stück Landschaft zu realiseren als auch ein Testfeld für meine Lokomotiven.

Es soll auch helfen, die Lokomotiven, die ich zusammengebaut habe, einzufahren, ohne daß ich ständig nebenher stehen muß.

Da ich aber auch gleichzeitig die maschinen einfahren und testen wollte, gibt es zwei verschiedene Systeme Spannungsversorgung.

Das erste System ist eine klassische Versorgung (Spannungvariation), mit Potentiometer.

Das zweite System ist ein "pendelzug", von der Firma Herkat, der es möglich macht, eine Lokomotive automatisiert zu steuern. An beiden Enden werden Schutzgas-Rohr-Kontakte eingesetzt (schön versteckt unter den Schwellen) und alle Maschinen werden mit kleinen Magneten ausgerüstet, die diese Relais schalten können. Signal wird zu der Steuerung zugeschickt und somit werden die Loks definiert beschleunigt/verlangsamt. Dann wird die Laufrichtung umgekehrt. Diese Steuerung könnte man ohne weiteres so einsetzen. Aber ich wollte, daß der Herkat sowohl auf den Gleis 1 oder auf den Gleis 2 angewendet werden kann. Außerdem wollte ich zwischen Oberleitung und Gleis schalten können. Deshalb mußte ich ein Steuerungsbox selber bauen.


Die klassische Stromversorgung wurde von mir ausgeführt und basiert auf keine im Handel befindlichen Versorgung.
Die Versorgung baut auf Thyristoren auf. Sie ist sehr einfach in ihrem Prinzip, hat jedoch den Vorteil, sehr fein funktionnieren zu können, da die Spannung zerhackt wird.
img/montageBB15000r.jpg Als Basis, das Prinzip der französischen E-Lok BB15000 (siehe Abbildung).
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Hier ein paar Darstellungen von klassischen Schaltungen mit Thyristoren.
img/IM007850.jpg Klassische Schaltungen, Folge.
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Angewandtes Schema. Ein herkömlischer Trafo (ohne Mittelpunkt) wurde in unserem Fall angewendet.
img/S1052112r.jpg Durchführung mit hilfe einer sehr klassischen Leiterplatte. Ist zwar nicht sehr ästetisch aber nächstes Mal machen wir es besser ;-)
img/IM007844r.jpg Die Stromversorgung mit den Thyristoren macht die Anwendung eines Wechselschalters unumgänglich.
Die Herkat Anlage wurde aus Ihrem Gehäuse herausgenommen und in dem selbst gebastelten Gehäuse integriert.
img/IM007830r.jpg Die Oberleitung besteht aus einem gefärbten Kupferdraht mit 0,2mm Durchmesser.
Die Schnittstelle zwischen Modulen besteht aus Kupferteile, die mit Fett beschmiert werden. (Siehe Aufnahme auf der unteren Seite)
Die Schutzgas Rohr Kontakte wurden auf die Brücken gebaut, was Kupferbände nötig machten, um das Signal zur Steuerung zu führen.

Erstaunlicherweise funktionniert das ganze, manchmal sogar eine Woche lang, 24Stunden am Tag!